Kümmern mit Abstand: Long Distance Care
Im Gespräch mit Kerstin Lohmann, Fachreferentin Gesundheitsförderung NRW, Koordinatorin der Gesundheitsselbsthilfe NRW beim Paritätischen Landesverband NRW sowie auf Distanz sorgende Angehörige.
Die Kampagne „arbeiten – leben – pflegen“ im Ennepe-Ruhr-Kreis war eine der ersten Initiativen in Nordrhein-Westfalen, die das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege aufgegriffen und Unternehmen wie Beschäftigte in der Region gezielt angesprochen hat.
Seit 2012 ist es den Initiatorinnen unter anderem gelungen, mehr als 30 Unternehmen zu gewinnen, die ihre Beschäftigten sehr engagiert und öffentlichkeitswirksam unterstützen, wenn es darum geht, den täglichen Spagat zwischen Beruf und Pflege zu meistern.
In der Podcastreihe „reingehört“ berichten Praktiker:innen aus dem Arbeitsalltag, beschreiben ihre Erfahrungen und die Angebote in Unternehmen. Beratende und weitere Fachleute sprechen über Themen, die pflegende Angehörige bewegen.
Im Gespräch mit Kerstin Lohmann, Fachreferentin Gesundheitsförderung NRW, Koordinatorin der Gesundheitsselbsthilfe NRW beim Paritätischen Landesverband NRW sowie auf Distanz sorgende Angehörige.
Brauchen Menschen, die in den 1950ern bis 1970er-Jahren zum Arbeiten nach Deutschland kamen und hier alt
wurden, eine besondere Pflegeversorgung? Hat eine türkisch-muslimische ältere Frau überhaupt andere Vorstellungen von guter Pflege? Was müssen Pflegekräfte dazu wissen – und was können sie tun, wenn die im Laufe des Lebens erlernte deutsche Sprache im Alter – etwa durch Demenz – nach und nach verloren geht?
Verreisen und Urlaub machen soll auch dann möglich sein, wenn man auf Pflege angewiesen ist oder einen pflegebedürftigen Menschen versorgt. Daran glaubte 1999 eine Gruppe von Aktiven im Münsterland – und gründete einen Verein. Seither macht die Gruppe aus Telgte rund um Susanne Hanowell möglich, was zuvor undenkbar erschien: Städte- und Erholungsreisen für Menschen in Pflegesituationen und – wenn gewünscht – auch für ihre Angehörigen.
Hans Werner Geburek ist Sozialarbeiter und arbeitet seit 10 Jahren bei der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Er berät dort Menschen, die wegen einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit ihre Wohnung anpassen müssen.
In Volmarstein kann man in einer Demonstrationswohnung Umbaumöglichkeiten besichtigen, sich aber auch über finanzielle Hilfen informieren.Im Gespräch mit Cornelia Benninghoven erklärt Hans Werner Geburek das Angebot.