Kümmern mit Abstand: Long Distance Care
Im Gespräch mit Kerstin Lohmann, Fachreferentin Gesundheitsförderung NRW, Koordinatorin der Gesundheitsselbsthilfe NRW beim Paritätischen Landesverband NRW sowie auf Distanz sorgende Angehörige.
Im Gespräch mit Kerstin Lohmann, Fachreferentin Gesundheitsförderung NRW, Koordinatorin der Gesundheitsselbsthilfe NRW beim Paritätischen Landesverband NRW sowie auf Distanz sorgende Angehörige.
Brauchen Menschen, die in den 1950ern bis 1970er-Jahren zum Arbeiten nach Deutschland kamen und hier alt
wurden, eine besondere Pflegeversorgung? Hat eine türkisch-muslimische ältere Frau überhaupt andere Vorstellungen von guter Pflege? Was müssen Pflegekräfte dazu wissen – und was können sie tun, wenn die im Laufe des Lebens erlernte deutsche Sprache im Alter – etwa durch Demenz – nach und nach verloren geht?
Verreisen und Urlaub machen soll auch dann möglich sein, wenn man auf Pflege angewiesen ist oder einen pflegebedürftigen Menschen versorgt. Daran glaubte 1999 eine Gruppe von Aktiven im Münsterland – und gründete einen Verein. Seither macht die Gruppe aus Telgte rund um Susanne Hanowell möglich, was zuvor undenkbar erschien: Städte- und Erholungsreisen für Menschen in Pflegesituationen und – wenn gewünscht – auch für ihre Angehörigen.
Hans Werner Geburek ist Sozialarbeiter und arbeitet seit 10 Jahren bei der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Er berät dort Menschen, die wegen einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit ihre Wohnung anpassen müssen.
In Volmarstein kann man in einer Demonstrationswohnung Umbaumöglichkeiten besichtigen, sich aber auch über finanzielle Hilfen informieren.Im Gespräch mit Cornelia Benninghoven erklärt Hans Werner Geburek das Angebot.
Ein Interview mit Dr. Susanne Punsmann, juristische Referentin beim Pflegewegweiser Nordrhein-Westfalen, angeschlossen an die Verbraucherzentrale NRW, und Silke Niewohner, Trainerin und Coach zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.
Ihr Credo: Dieses Modell zuhause wirkt für viele wie ein Rettungsanker, der allerdings ins gesamte Pflegesetting passen und dringend aus der Grauzone mit
rund 85 Prozent Schwarzarbeit heraus muss – im Interesse der Nutzerinnen und Nutzer sowie der Pflegekräfte.
Anke Baumann arbeitet im Vorstandsbüro und ist Pflegelotsin bei der AVU, einem Energiedienstleister und Wasserversorger in sieben von neun Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises.
Das Unternehmen war von Anfang an (2012) als Pionierunternehmen aktiv an der Kampagne arbeiten, pflegen, leben beteiligt. Seitdem gibt es Pflegelots:innen in dem Unternehmen. Anke Baumann übernahm diese Aufgabe 2020.
Petra Bedow leitet die Betreuungsstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises. Im Gespräch mit Cornelia Benninghoven rät sie dringend dazu, sich über Vollmachten und vorsorgende Regelungen rechtzeitig Gedanken zu machen
Dazu beraten alle Betreuungsstellen Interessierte ab 18 zur Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Sie leisten außerdem Gerichtshilfe für die Betreuungsgerichte in Sachen rechtlicher Betreuung.
Wolfgang Wessels war 14 Jahre Vorsitzender der „Alzheimer-Gesellschaft Bochum“ und hat langjährige Erfahrung in der Beratung von Angehörigen, die zum Teil in der „Alzheimer-Gesellschaft“ organisiert waren. Aktuell arbeitet er beim Regionalbüro „Alter, Pflege und Demenz“ in Bochum, dort unter Trägerschaft der Diakonie.
Die Regionalbüros entstanden auf Initiative der Landesregierung und der Pflegekassen und sollen die Versorgungsstrukturen transparenter machen und so zur Verbesserung beitragen.
Frank Reiber ist Personalleiter der AVU in Gevelsberg. Die AVU ist eines der Pionierunternehmen der Kampagne und seit dem Start in 2012 aktiv beteiligt.
Im Gespräch mit Cornelia Benninghoven zieht Frank Reiber ein Resümee nach 10 Jahren Kampagne arbeiten-pflegen-leben.
Silke Niewohner berät Betroffene und Unternehmen zu den Schwerpunkten „Work-Life-Care in Balance“, Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Die Gesundheitswissenschaftlerin (Master of Public Health, MPH) hat bis 2013 die Landesstelle Pflegende Angehörige NRW geleitet und arbeitet seitdem freiberuflich in eigener Praxis in Recklinghausen.
Im Gespräch mit Cornelia Benninghoven beschreibt sie die Hauptstressfaktoren im Alltag pflegender Angehöriger und macht Vorschläge für einen anderen Umgang.
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